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Hommage an Irma Sarasin

Die Basler Bankiersfamilie Sarasin pflegt seit über einem Jahrhundert eine enge Verbindung zum Valposchiavo und hat in dieser Zeit immer wieder zum Wohlstand des Bündner Südtals beigetragen.

Dr. h.c. Alfred Sarasin von der Privatbank Sarasin gehörte zu den Gründern der Kraftwerke Brusio AG [KWB], welche im Jahr 1904 das Kurhaus «Albergo Bagni» erwarb und in «Hotel Le Prese» umwandelte. Bis 1953 engagierte er sich als Mitglied und später als Präsident des Verwaltungsrats für die Kraftwerke Brusio und das renommierte Hotel. Auch die Berninabahn förderte Dr. h.c. Alfred Sarasin.

Ihm folgte sein Enkel Alfred E. Sarasin nach, der sich von 1954 bis 1992 – auch er zuerst Mitglied, dann Präsident des Verwaltungsrats der KWB – um die Geschicke des Hotel Le Prese kümmerte und wie schon der Grossvater zu seinem Erfolg beitrug. Mit seiner Familie verbrachte er dort viele glückliche Ferientage und so übertrug sich seine Liebe zum Valposchiavo, dem Lago di Poschiavo und dem Hotel Le Prese auch auf die Seinen.

Im Jahr 2011 kreuzten sich die Wege des Hotel Le Prese und der vermögenden Basler Bankiersfamilie erneut. Irma Sarasin-Imfeld, Ehefrau des 2005 verstorbenen Alfred E. Sarasin, mit dem sie unvergessene Tage im Hotel Le Prese verbracht hatte, erwarb das Hotel von der Banca Intesa und holte es sozusagen in sein Tal zurück: ein grosses Geschenk für das Valposchiavo, das unter dem Verlust des für seine Geschichte und den Tourismus so bedeutenden Ortes stark gelitten hatte.

Irma Sarasin hat dem Hotel Le Prese durch ihre Zuneigung und ihr Engagement wieder jenen Glanz verliehen, der schon vor über einem Jahrhundert zahlreiche Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland anzog – einen wundervollen Rückzugsort, an dem Körper und Geist wieder in Einklang gelangen.

Das Hotel hat im Mai 2013 seine Türen für die ehemaligen Gäste geöffnet, welche hier die gewohnte besondere Atmosphäre wiederfinden werden, und für neue Gäste, die ebenso herzlich willkommen sind. Sie alle werden unvergessene Stunden an einem Ort verbringen, der den Charme vergangener Tage mit den Annehmlichkeiten der heutigen Zeit aufs Beste verbindet.

Ein grosser Dank geht an Frau Sarasin, die dem Valposchiavo seine wohl schillerndste Perle zurückgegeben hat!

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